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Musik machen.

Technik beherrschen.

Erfahrung teilen.

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über Fry

Ich verbinde Musik, Technik und Erfahrung zu Lösungen, die in der Praxis funktionieren.

Ich mache Musik aus unterschieedlichen Perspektiven...

Seit 2006 ist Musik ein fester Bestandteil meines Lebens. Angefangen habe ich mit E-Gitarre, Unterricht und der ersten eigenen Band. Seitdem war ich fast durchgehend in unterschiedlichen Projekten aktiv.

Über die Jahre kamen Bass, Percussion und weitere Saiteninstrumente hinzu, ebenso die intensive Beschäftigung mit Instrumentenbau, Setups und Klanggestaltung. Ab 2016 habe ich Musikwissenschaft studiert und mich dabei besonders mit Alter Musik, historischen Instrumenten und ungewöhnlichen Klangkonzepten beschäftigt.

Heute verbinde ich diese Erfahrungen als Multiinstrumentalist, aktiver Musiker und Coach auf der Bühne, im Studio und bei der Arbeit mit Instrumenten und Equipment.

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Foto: RPK

Instrumente im Kontext sehen

Mich interessiert welche Aufgabe ein Instrument innerhalb eines Songs übernimmt. Als Bassist bilde ich das Fundament aus Rhythmus, Harmonie und Dynamik – und habe die Möglichkeit, eine ganze Band mit vergleichsweise kleinen Entscheidungen zusammenzuhalten. Als Gitarrist reizt mich die führende Rolle vom perkussiven Rhythmusspiel bis zur solistischen Stimme.

Diese Neugier hat mich früh dazu gebracht, über das reine Spielen hinauszugehen. Seit vielen Jahren modifiziere ich Gitarren und Bässe, vergleiche Tonabnehmer, Hardware und Materialien und verändere Setups, um zu verstehen, welchen Einfluss das auf Klang, Spielgefühl und Funktion hat. Instrumente wie Bodhrán, Cajón, Bouzouki, Bones oder Shruti haben meinen Blick zusätzlich erweitert und mir ganz andere Zugänge zu Rhythmus, Bordun, offenen Stimmungen und Arrangement eröffnet.

Dadurch betrachte ich auch Equipment nie isoliert. Ein Instrument oder sogar das ganze Setup muss zur musikalischen Aufgabe, zum Menschen und zum jeweiligen Einsatz passen. Was zu Hause hervorragend funktioniert, kann im Proberaum, im Studio oder auf einer Bühne völlig andere Anforderungen erfüllen müssen. Genau diese unterschiedlichen Perspektiven helfen mir heute dabei, Equipment nicht nur nach technischen Daten zu beurteilen, sondern danach, ob sie in der Praxis tatsächlich funktionieren.

Bühne aus allen Perspektiven

Zwischen 2010 und 2012 war ich regelmäßig als Stagehand und Tontechniker bei Veranstaltungen im Einsatz. Ich habe Bühnen auf- und abgebaut, technische Abläufe begleitet und gelernt, was hinter den Kulissen passieren muss, damit vorne scheinbar mühelos Musik entstehen kann.

Von dieser Erfahrung profitiere ich bis heute. Für mich endet ein Gitarren- oder Basssound nicht am eigenen Lautsprecher. Ich verstehe den Weg des Signals über Mikrofon, Mischpult und Beschallungsanlage bis zum Publikum – und weiß, wie stark bereits die Entscheidungen des Musikers diesen gesamten Prozess beeinflussen können.

Das hat nicht nur meinen Umgang mit Equipment verändert, sondern auch meinen Anspruch an professionelles Arbeiten: Ein gutes Setup muss nicht nur gut klingen. Es muss zur Bühne, zur Produktion und zu den Menschen passen, die damit arbeiten.

Erfahrung ist am wertvollsten, wenn man sie weitergibt

Über viele Jahre habe ich erlebt, wie sehr das richtige Wissen den Umgang mit Instrumenten und Technik erleichtern kann. Vieles, was zunächst kompliziert erscheint, wird erstaunlich einfach, sobald man die entscheidenden Zusammenhänge versteht. Genau diese Erfahrung möchte ich weitergeben: verständlich, praxisnah und immer mit Blick auf die konkrete Situation. Daraus sind zwei Angebote entstanden, mit denen ich ganz unterschiedliche Menschen bei ihren jeweiligen Herausforderungen unterstütze.

Mit der Klangschmiede gebe ich Erfahrungen weiter, die ich selbst über viele Jahre auf Bühnen, im Studio und bei der Arbeit an Instrumenten gesammelt habe. Ich möchte Musikerinnen und Musikern dabei helfen, ihr vorhandenes Equipment besser zu verstehen und Lösungen zu finden, die zu ihrem Sound, ihrem Budget und ihrem tatsächlichen Einsatz passen – statt einfach das nächste Produkt zu kaufen.

Der Mikrofonführerschein verfolgt denselben Gedanken in einem anderen Umfeld. Hier möchte ich Menschen die Unsicherheit im Umgang mit Veranstaltungstechnik nehmen. Wer versteht, wie ein Mikrofon funktioniert und welche wenigen Dinge wirklich wichtig sind, kann die Technik gedanklich in den Hintergrund rücken und sich wieder auf das konzentrieren, worauf es ankommt: den eigenen Vortrag.