Equipment

Mein Equipment im Einsatz

Auf dieser Seite findest du eine Übersicht über die Instrumente, Verstärker und Effekte, mit denen ich aktuell arbeite und die sich für mich über die Jahre bewährt haben. Manche begleiten mich regelmäßig auf die Bühne, andere kommen vor allem im Studio oder für spezielle Klangfarben zum Einsatz.

Viele meiner Instrumente, Umbauten und Setups stelle ich im Blog der Klangschmiede noch einmal ausführlicher vor – inklusive meiner Erfahrungen, Veränderungen und der Gründe, warum ein bestimmtes Instrument seinen Platz behalten hat.

Gitarren

E-Gitarren

Ich bin fest davon überzeugt, dass eine gute E-Gitarre kein Vermögen kosten muss. Bereits mit vergleichsweise günstigen Instrumenten lassen sich hervorragende Ergebnisse erzielen – und gezielte Änderungen an Tonabnehmern, Elektronik, Hardware oder Setup können ein gutes Instrument noch einmal erheblich weiterbringen.

Trotzdem habe ich eine große Schwäche für außergewöhnliche Gitarren. Besondere Hölzer, spektakuläre Decken, limitierte Serien und Einzelstücke faszinieren mich als Liebhaber von Instrumentenbau und Handwerkskunst. Deshalb ist meine eigene Sammlung inzwischen deutlich hochwertiger geworden, als es für meine musikalische Arbeit eigentlich notwendig wäre.

Eine teure Gitarre kann etwas Besonderes sein. Notwendig für guten Sound ist sie nicht.

Westerngitarren

Bei Akustikgitarren sehe ich das ähnlich. Nach vielen Jahren habe ich mir mit einer hochwertigen Martin einen persönlichen Traum erfüllt – live greife ich trotzdem regelmäßig zu einer deutlich günstigeren Taylor aus mexikanischer Fertigung.

Auf der Bühne zählen Zuverlässigkeit, Spielgefühl, ein gut kontrollierbares Signal und ein Sound, der sich im Mix durchsetzt. Ein Instrument muss dort nicht exklusiv oder besonders teuer sein, um Publikum und Musiker zu überzeugen. Gleichzeitig kann eine hervorragend gebaute Akustikgitarre als Instrument und handwerkliches Objekt natürlich ein ganz eigenes Erlebnis sein.

Verstärker

Effekte

Bässe

Instrumente

Beim Bass bin ich ausgesprochen pragmatisch: Mit wenigen Ausnahmen spiele ich ausschließlich passive Instrumente. Ich möchte einen Bass aus dem Koffer nehmen, einstecken und spielen können – ohne darüber nachdenken zu müssen, wie alt eine Batterie ist oder ob sie ausgerechnet während eines Auftritts ihren Dienst quittiert.

Der Fender Lee Sklar Precision bildet dabei eine bewusste Ausnahme, weil dieses Instrument ausschließlich in seiner aktiven Ausführung erhältlich ist. Selbst bei Dingwall habe ich mich dagegen für eine passive Alternative entschieden, die meinen Anforderungen hervorragend entspricht, deutlich weniger kostet als das Lee-Sklar-Signature-Modell und ohne Batterie auskommt.

Am Ende zählt für mich nicht die technische Komplexität eines Basses, sondern ob er sich gut spielt, im Arrangement funktioniert und zuverlässig den Klang liefert, den ich brauche.

Verstärker

Für meine Bass-Setups nutze ich vor allem Markbass-Combos, die für mich einen sehr guten Kompromiss aus Klang, Leistung, Gewicht und unkompliziertem Handling bieten. Ergänzt wird das durch ein Ashdown-Röhrentop sowie den kompakten Trace Elliot ELF als flexible Backup-Lösung.

Effekte

Mein Pedalboard ist seit einigen Jahren nahezu unverändert. Ein guter Bass braucht für mich grundsätzlich keine Effekte – bei bestimmten Songs oder Konzerten können einige wenige, gezielt eingesetzte Klangfarben das Bassspiel aber sinnvoll ergänzen und einem Arrangement zusätzliche Tiefe geben.

Percussion

Ich bin kein Schlagzeuger – und möchte mich auch nicht als einer darstellen. Trotzdem macht mir Percussion großen Spaß und hat sich über Sessions und einige Live-Auftritte zu einem festen Teil meines musikalischen Werkzeugkastens entwickelt.

Gerade in kleineren oder akustischen Besetzungen eröffnet Schlagwerk Möglichkeiten, Rhythmus und Dynamik einzubringen, ohne gleich ein komplettes Drumset zu benötigen.

Cajón

Das Cajón ist für mich eines der besten Instrumente für spontane Sessions. Man kann sich vollständig auf Groove, Dynamik und Zusammenspiel konzentrieren, ist unabhängig von Tonarten und kann in reduzierten Besetzungen erstaunlich viele Aufgaben eines Schlagzeugs übernehmen. Das Arrangement verändert sich dadurch – aber genau daraus entsteht oft ein ganz eigener Charakter.

Bodhrán

Die Bodhrán fasziniert mich dagegen vor allem wegen ihres unverwechselbaren Klanges. Die irische Rahmentrommel kann sehr zurückhaltend begleiten oder einem Arrangement enorm viel Bewegung geben und ist für mich eine wunderbare Möglichkeit, Musik eine unerwartete rhythmische Farbe zu verleihen.

Sonstige Instrumente

Klangfarben jenseits des Standards

Nicht jeder Song braucht eine außergewöhnliche Klangfarbe – aber manche Arrangements gewinnen genau dadurch ihren eigenen Charakter.

Deshalb gehören auch Instrumente wie Gitarrensitar, Gitarrenbanjo und Bouzouki-Gitarre zu meinem Fundus. Durch unterschiedliche Stimmungen und Spielweisen lassen sich damit vertraute musikalische Strukturen schnell in eine völlig andere Richtung verschieben.

Ich setze solche Instrumente bewusst als Akzent ein: nicht um einen Song künstlich exotisch wirken zu lassen, sondern um an der richtigen Stelle ein Überraschungsmoment zu schaffen oder eine Stimmung zu unterstützen, die mit einer klassischen Gitarre allein nur schwer erreichbar wäre.

Manchmal reicht eben ein einziger ungewöhnlicher Klang, damit aus einem guten Arrangement etwas Eigenständiges wird.