Projekte
Multiinstrumentalist aus Überzeugung
Ich habe mich musikalisch nie auf ein einzelnes Instrument beschränkt. Gitarre und Bass bilden zwar den Schwerpunkt meiner Arbeit, daneben spiele ich aber auch Cajón, Bodhrán und eine ganze Reihe weiterer Instrumente.
Besonders spannend finde ich Instrumente, die einem Arrangement eine neue Farbe geben können – etwa E-Sitar, Banjo oder Bouzouki, aber auch Bones oder Shruti. Dabei geht es mir nicht darum, möglichst viele Instrumente aufzulisten, sondern darum, für einen Song oder eine Besetzung genau die Klangfarbe zu finden, die gerade gebraucht wird.
Diese Vielseitigkeit prägt auch meine Arbeit in unterschiedlichen Bands und Projekten.
Aktuelle Formationen
Seit 2014 spiele ich Bass in der Christa Graf Band. Unser Programm umfasst Songs aus rund sechs Jahrzehnten Musikgeschichte – von bekannten Klassikern bis hin zu aktuellen Radiohits, die wir in unserer eigenen Form interpretieren.
Die Besetzung mit Cajón statt klassischem Schlagzeug schafft dabei bewusst viel Raum. Für mich als Bassist bedeutet das, dass ich deutlich stärker mit Rhythmus und Harmonie arbeiten kann, als es in einer dicht arrangierten Band häufig möglich ist.
Je nach Song kann ich mich weit zurücknehmen und das Fundament bilden oder mit melodischen Linien, rhythmischen Akzenten und kleinen Variationen aktiv an der Gestaltung des Arrangements mitwirken. Genau dieser Freiraum macht die Band für mich musikalisch besonders reizvoll.
Seit 2025 bin ich Teil von Simple Turn und ergänze die ursprünglich als Akustikduo gestartete Formation an der Gitarre.
Wir interpretieren Songs von Bob Dylan, den Rolling Stones und vielen weiteren Künstlern in einem reduzierten akustischen Rahmen. Dabei geht es uns nicht darum, die Originale möglichst exakt zu reproduzieren, sondern ihren Charakter aufzugreifen und daraus unsere eigene Version entstehen zu lassen.
Gerade durch die reduzierte Besetzung bekommt jede einzelne Stimme viel Bedeutung – und genau diese Nähe und Direktheit machen Simple Turn für mich aus.
frühere Projekte
Nicht jedes musikalische Projekt begleitet einen für immer. Einige meiner früheren Bands haben mich jedoch über viele Jahre geprägt und sind ein wichtiger Teil meiner musikalischen Entwicklung.
MelanCore war eine Stoner-Metal-Band mit ausschließlich eigenem Material und rund 20 eigenen Songs. Musikalisch bewegten wir uns zwischen Stoner Rock und Metal mit Einflüssen aus Thrash und Heavy Metal.
Zuletzt spielte ich in der Band E-Gitarre. Besonders spannend war für mich das Zusammenspiel zweier Gitarren: schwere Riffs und Metal-Einflüsse trafen auf meine stärker von Blues und Rock geprägte Spielweise sowie auf teilweise ungewöhnliche harmonische Ansätze.
Leider hat die Band sich im Zuge der Pandemie aufgelöst.
Paper Poetry verband eigene Songs mit Einflüssen aus Folk, Pop und akustischer Musik. Anders als in meinen klassischen Bandrollen war ich hier nicht auf ein einzelnes Instrument festgelegt.
Je nach Charakter eines Songs kamen unterschiedliche Saiteninstrumente zum Einsatz, wodurch ich Arrangements sehr flexibel mitgestalten und verschiedene Klangfarben einbringen konnte.
Gerade dieser wechselnde instrumentale Ansatz machte Paper Poetry für mich besonders interessant. 2026 löste sich die Band schließlich auf.
